Tod und Trauer // Das kirchliche Begräbnis

Was ist zu tun, wenn ein Gemeindemilied verstorben ist und kirchlich beerdigt werden soll?

Bitte wenden Sie sich an einen Bestatter Ihrer Wahl. Mit dem Bestatter und nicht mit dem Pfarrer oder dem Pastoralbüro besprechen Sie, wann und wo die Beerdigung stattfinden soll. Der Bestatter trifft dann alle nötigen Absprachen mit uns.

Der Seelsorger, der das Begräbnis hält, wird sie vorher besuchen. Zur Vereinbarung eines Termins für diesen (Kondolenz-)Besuch wird er sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Grundsätzlich können Sie zwischen den folgenden Arten von Trauerfeier und Begräbnis wählen:
  • Begräbnis mit Exequien* (Hl. Messe) bzw. Begräbnis mit drei Stationen
    1. Station:  Kirche.  Hier wird eine Hl. Messe, die sog. Exequien, für den Verstorbenen gefeiert.
    2. Station:  Friedhofskapelle.  In einer kurzen Trauerfeier wird für den Verstorbenen gebetet.
                     Er wird der Gnade Gottes anempfohlen und verabschiedet.
    3. Station:  Grab.  Der Verstorbene wird beigesetzt.
  • Begräbnis ohne Exequien* bzw. Begräbnis mit zwei Stationen
    1. Station:  Friedhofskapelle.  In einer Trauerfeier - länger und ausführlicher als beim Begräbnis
                     mit drei Stationen - wird für den Verstorbenen gebetet. Er der Gnade Gottes
                     anempfohlen und verabschiedet.
    2. Station:  Grab.  Der Verstorbene wird beigesetzt.

  • Begräbnis mit einer Station
    Die Trauergesellschaft trifft sich in der Friedhofskapelle oder der Trauerkapelle eines Bestatters. Hier wird für den Verstorbenen gebetet. Er wird der Gnade Gottes anempfohlen und verabschiedet.
    Diese Form der Verabschiedung ist sinnvoll, wenn der Verstorbene
    - nach der Trauerfeier zur Einäscherung gebracht werden soll
    - nach der Trauerfeier anonym beigesetzt werden soll.
Unabhängig davon, für welche Art von Trauerfeier und Begräbnis Sie sich entscheiden, dürfen Sie sicher sein, dass Ihr Verstorbener in würdiger Weise verabschiedet und beigesetzt wird. Ein Begräbnis mit drei Stationen, also mit den sog. Exequien, ist nicht besser oder würdiger als ein Begräbnis ohne Exequien. Und erst recht ist ein Begräbnis ohne Exequien kein Begräbnis zweiter Klasse!
 
* Exequien = Toten- oder Auferstehungsmesse

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© Carsten Grunwald / PIXELIO