Krankensalbung
| Das Sakrament Die Krankensalbung, gelegentlich heute noch als „Letzte Ölung“ bezeichnet, ist das Sakrament zur Stärkung und Ermutigung eines Kranken. Die Salbung gibt nach den Worten des Jakobusbriefes (Jak 5,14.15) Anteil am Heiligen Geist und am Kreuz Christi, der für uns gelitten hat, am Kreuze starb, aber von den Toten auferstand. Sie kann von einem Priester bei schwerer körperlicher oder seelischer Erkrankung eines Christen gespendet werden, z.B. vor oder nach einer schweren Operation, angesichts chronischer Erkrankung oder wenn absehbar ist, dass der Gesundheitszustand eines Menschen sich so verschlechtert, dass er voraussichtlich bald sterben wird. |
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Der Ritus
Bei der Krankensalbung wird der Erkrankte an Stirn und Händen mit dem Krankenöl (lateinisch: oleum infirmorum; ein in der Chrisammesse der Karwoche vom Bischof geweihtes Olivenöl) gesalbt.
Bei der Salbung der Stirn spricht der Priester: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes.“ Bei der Salbung der Hände spricht er: „Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“ Schriftlesung, eventuell eine kurze Schriftauslegung, Fürbitten, Vater unser und Segen sind außerdem Bestandteile der Feier der Krankensalbung.
Was ich wissen sollte:
Stehen Sie selbst oder ein Angehöriger vor einem schwierigen Krankenhausaufenthalt, oder Sie haben zu Hause, im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim einen Angehörigen, der schwer erkrankt ist, so können Sie
- zu den angegebenen Öffnungszeiten in unserem Pastoralbüro (T. 02 14 - 2 27 28) anrufen oder
- Sie wenden sich an einen der Priester unseres Seelsorgebereichs, also
- Pfarrer Peter Beyer: Tel.: 02 14 - 2 02 83 22
- Pfarrer Dr. Reiner Nieswandt: Tel.: 02 14 - 2 02 76 22
Der von Ihnen angerufene Priester wird mit Ihnen entweder einen kurzfristigen Termin ausmachen oder in Notfällen so schnell wie möglich zu Ihnen kommen.
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